Was gibt´s zu tun?

Arbeiten als Volunteer: Welche Bedingungen muss ich erfüllen? Du fragst Dich: „Kann wirklich jeder mitmachen oder brauche ich irgendwelche besonderen Skills?“ Meine Antwort: „Jeder kann mitmachen, also auch Du!“ Wenn Du es noch etwas genauer wissen möchtest, hier auf dieser Seite habe ich alles Wissenswerte zusammengetragen.

In der idyllischen Vervet Monkey Foundation warten viele Herausforderungen auf Dich. Nur eines schon einmal vorweg: Die Tage im Projekt können mitunter lang und heiß werden. Ferien auf dem Ponyhof suchst Du hier vergebens. Dein Affen-Alltag besteht nicht ausschließlich aus dem Streicheln und Füttern der Babys. Es kann auch einmal anstrengend werden und manchmal sogar langweilig. Ich persönlich war zum Beispiel kein Freund vom stundenlangem Beobachten der Meerkatzen. Andere hingegen finden gerade das sehr spannend.

Was ich sagen möchte: Freiwilligen-Arbeit heißt Arbeit, da es sich dabei eben um Arbeit handelt. Sonst hieße es ja auch Affen-Freizeit. Das diese Arbeit vor der südafrikanischen Wald- und Soundkulisse mit tollen und lustigen  internationalen „Kollegen“ natürlich trotzdem sehr viel Spaß macht steht außer Frage.

Alle Achtung! Acht Gründe, die Ärmel hochzukrempeln

  1. Für den Primatenhunger: Du schnippelst Obst und Gemüse für die gesamte Affenbande und verteilst es in die entsprechenden Futternäpfe. Darüber hinaus sammelst Du Früchte und Grünzeug und verfütterst die Leckereien an die Affen.
  2. Wo Hitze ist, da ist auch Durst: Du überprüfst die Wassertröge in den Gehegen und Käfigen und füllst diese bei Bedarf auf.
  3. Immer sauber bleiben: Du reinigst und desinfiziert die Gehege mit einer speziellen Flüssigkeit, um so Krankheiten vorzubeugen.
  4. Chef(in) vom Dienst: In der “Sickbay” kümmerst Du Dich um die Zubereitung und das Verteilen der Spezialnahrung für die Sorgenkinder des Projektes, übernimmst den Wäschedienst, administrative Tätigkeiten und, und, und…
  5. Die Milch machts bei den Affen-Babys: Du mischst die lebensnotwendige Milch für die Babys an, füllst die Trinkflaschen auf und bringst diese zu den einzelnen Käfigen mit den Babys. Kurz gesagt, Du bist die Milk-Bitch.
  6. Alleine trinken macht keinen Spaß: Deswegen lernst Du die Kleinen mit den Babyfläschchen zu füttern. Doch das ist nicht alles: Du streichelst, spielst und dienst als Schlafgelegenheit für die flauschigen Hüpfer. Denn am Anfang bist Du eine wichtige Bezugsperson für die Waisen. Erst später werden die Meerkatzen-Babys wieder vom Menschen entwöhnt.
  7. Professioneller Zuschauer: Monitoring, also Beobachten, ist gerade bei der Eingliederung der Meerkatzen in die Gruppe eine wichtige Aufgabe. Klappt alles? Fressen und Trinken sie genug? Wie verhalten sich die anderen Affen? Kommt es zu Reibereien? Wie macht sich die Ersatzmutti? Es ist immer wieder faszinierend, die individuellen Charaktere zu beobachten.
  8. Menschenaffen: Natürlich kümmerst Du Dich auch um Deine Artgenossen, sprich die anderen Volunteers. Putz- und Kochdienst stehen hier auf der Agenda.
Besprechung

Team-Arbeit: VMF-Cheffin Josie (2. v.l.) berät sich mit Freiwilligen während Buzz, das Projekt-Schaf, Protokoll führt.

Du möchtest schon einmal mental die Ärmel hochkrempeln und mehr erfahren? Die PDF-Broschüre für Interessierte freut sich über jeden Leser.